Rein subjektive Kriterien für die Auswahl eines Tablets für die Schule

- iPad 2018
- iPad 2020
- iPad Air 2019
- iPad Air 2020
Tl&Dr: Ich würde für Schüler*Innen entweder ein gebrauchtes 2018 iPad vom Händler kaufen (wenn der Etat etwas kleiner ist) oder aber ein aktuelles 2020 iPad.
Warum ein iPad? S.o.: Das ist eine subjektive Auswahl und ich bin leider ein Apple Fanboy.
Nein, ehrlich: Ich habe keine Ahnung von Android Tabletts, kenne aber einige Leute, die hochzufrieden mit Ihren iPads im Schuleinsatz sind/waren (OK. Meine Kinder 🙂 )
Warum jetzt genau die oben genannten Modelle? Der Preisrahmen. Aktuell (2020-11) findet man die o.g. Modelle zwischen 250€ (iPad 2018, gebraucht) und 620€ (für das kleinste iPad Air 2020). Persönlich finde ich die 620€ für ein Schulgerät schon ein bisschen (Hust…) viel, aber „your mileage may vary“.
Zusatzkosten
Sinnvoll wird das iPad vor allen Dingen mit einem (Apple)-Pencil. Bis auf das iPad Air 2020 funktionieren alle Modelle mit dem Pencil I, das iPad Air 2020 braucht den Pencil II. Letztgenannter ist natürlich teurer, dafür lässt er sich magnetisch an’s iPad klippsen und lädt sich dabei sogar gleichzeitig auf. Für beide Modelle gibt es auch noch Pens von Fremdanbietern, die, bis auf die fehlende Druckempfindlichkeit, auch recht gut sein wollen.
Preise/Features
| Name | Features | Preis |
| iPad 7. Gen (2018) | 32GByte, WiFi, A10, 9,7 Zoll Display, Fingerabdrucksensor, Pencil I, Lightning | ab 250€ |
| iPad 8. Gen (2020) | 32GByte, WiFi, A12, 10,2 Zoll Display, Fingerabdrucksensor, Pencil I, Lightning | ab 360€ |
| iPad Air 2019 | 64 GByte, WiFi, A12, 10,5 Zoll Display, Fingerabdrucksensor, Pencil I, Lightning | ab 450€ |
| iPad Air 2020 | 64 GByte, WiFi, A14, 10,9 Zoll Display, Fingerabdrucksensor a.d. Seite, Pencil II, farbiges Gehäuse, USB-C | ab 620€ |
| Pencil I | Lightning, Aufladen per Kabel | 85€ |
| Pencil II | Aufladen per Magnetkontakt am iPad | 110€ |
Irgendeine Hülle und ggf. ein Displayschutz ist sicher auch noch sinnvoll. Ich persönlich würde eine Klapphülle _ohne_ zusätzlichen Displayschutz nehmen, aber das hängt sicher von der persönlichen „Fallenlassquote“ ab.
Alle Geräte (nicht die Pencils) lassen sich auch mit eingebautem „Modem“, also mit Mobilfunkzugang, erwerben. Der Aufpreis ist dann aber jeweils ca. 100€ (ggf. gibt es aber dann interessante Angebote von Mobilfunkprovidern). Das hat den Vorteil, dass auch in der Schule immer Internet zur Verfügung steht.
Das hat allerdings auch den Nachteil, dass auch in der Schule immer Internet zur Verfügung steht 🙂
Was genau sagen mir nun die technischen Daten?
Mehr Festspeicher (64GByte) ist natürlich besser: Mehr Fotos, mehr Dokumente, mehr Filme etc.
32 GByte reichen zwar, wenn man die iCloud benutzt, allerdings braucht die iCloud natürlich immer Internet, was wohl in der Schule im Jahr 2020 immer noch ein ungelöstes Problem sein kann. Meine iPad Expertin meint aber das sei kein Problem: Sie gibt über ihr Telefon dem iPad immer mal wieder einen HotSpot und damit Internet. U.a. auch um auf die Schulcloud zuzugreifen.
Die aktuelleren Prozessoren (A14) sind im wesentlichen schneller als die alten. Das (und evtl. mehr RAM) macht sich bei der „Schwuppdizität“ deutlich bemerkbar. Außerdem dürften Geräte mit A14 Prozessor noch mindestens 5 Jahre mit Updates versorgt werden. Das 2018er iPad dürfte in etwa 2 Jahre zum alten Eisen gehören (Laut Aussagen meiner persönlichen iPad-Expertin (meiner Tochter) ruckelt das 2018er iPad so langsam ein wenig.
Disclaimer (noch einmal): Das hier ist kein Test der Stiftung Warentest sondern nur eine Zusammenfassung meiner etwas ungeordneten Gedanken.

